††† Wolfgang Hohlbein †††

Geboren wurde Wolfgang Hohlbein am 15. August 1953 in Weimar. Doch seit Anfang der 60er Jahre lebt er schon in Neuss bei Düsseldorf. 1972 heiratete er seine heutige Frau Heike. Mit ihr hat er 6 Kinder. Mit seiner Frau Heike schrieb er auch einige Bücher zusammen. Heute lebt er mit ihr immer noch in Neuss, zusammen mit 10 Katzen und 3 Hunden. Zu seinen Eigenheiten zählt, daß er ein ausgesprochener Nachtmensch ist. Er kann dann besser arbeiten und steht folglich selten vor Mittag auf.

Hohlbeins schriftstellerische Laufbahn ist wirklich der eines Fantasy-Autors würdig, denn fantastisch ist sie wirklich. Obwohl, so richtig in ein Genre einordnen lassen will Hohlbein sich eigentlich nicht so gern. 1980 wurde vom Transgalaxis Magazin eine erste Kurzgeschichte von Hohlbein veröffentlicht: "Hamlet 2007". Dadurch wurde der Science Fiction-Club Deutschland auf diese Kurzgeschichte aufmerksam und ermöglichte so Hohlbein weitere Veröffentlichungen in Eigenpublikationen. Hierdurch lernte Hohlbein den Autor Karl-Ulrich Burgdorf kennen, der ihm den heißen Tipp gab, doch mal beim Bastei-Verlag vorzusprechen, die würden gerade dringend Autoren für ihre Heftromanserie suchen. Gesagt getan, er meldete sich dort und bereits 1981 erschien auch schon Hohlbeins erster Heftroman der Bastei-Reihe Professor Zamorra unter dem Titel Zombiefieber. In den folgenden Monaten veröffentlichte er weitere Heftromane auch in anderen Heftreihen des Bastei-Verlages. Er lernte weitere Autoren kennen und knüpfte Kontakte zum Goldmann Verlag. Es dauerte nicht lange und Hohlbein veröffentlichte sein erstes eigenes Taschenbuch mit dem Titel Der wandernde Wald. Dieser Roman wurde überaus erfolgreich und stellt den Beginn zur Enwor-Saga dar. Der große Durchbruch kam dann 1982 mit dem Kinderbuch Märchenmond, welches eigentlich für einen Wettbewerb des Ueberreuter-Verlages innerhalb von 3 Wochen, mit Hilfe seiner Frau Heike, quasi aus dem Ärmel geschüttelt wurde. Er belegte unangefochten Platz 1 damit.

In den kommenden 10 Jahren verkaufte Hohlbein zusammen mit seiner Frau über 1 Million Bücher. Erst jetzt machte er die Schreiberei zu seinem Hauptberuf und hängte seinen Nachtwächter-Job an den Nagel. Bis heute hat er an die 100 Heftromane und über 160 Bücher veröffentlicht.