

Dies hier sind Gedichte, die allesamt aus meiner Feder stammen. Deshalb ist hier nur lesen erlaubt. Die Mitnahme und Verwendung der Text ist untersagt. Bitte beachtet das Copyright. Danke.
††† Schwarzer Engel der Nacht †††
Schwarzer
Engel der Nacht,
deck mich zu ganz sacht,
trag mich fort,
zu einem Ort,
an dem ich geborgen bin.
Schwarzer
Engel der Nacht,
bitte gib auf mich acht,
bleib bei mir,
an der Tür,
bis ich eingeschlafen bin.
Schwarzer
Engel der Nacht,
Du hast genug gewacht,
ich bin bereit,
es ist Zeit,
wo bringst Du mich nun hin?
© DarkMidhgard

††† Regen †††
Ich
lieg des Nachts auf blankem Stein,
und schließ die Augen zu,
die Luft ist warm und rein,
ach schön ist diese Ruh.
Ein
Regentropfen fällt hernieder,
sanft küßt er meine Haut,
schon singt der Regen seine Lieder,
tropft leis und so vertraut.
Ich
fühl mich wohl, der Regen ist warm,
genieße jeden Tropfen.
Ich leg mich in meines Liebsten Arm
und wir hören den Regen klopfen.
© DarkMidhgard
††† Macht der Liebe †††
Gondeln voller Freude schaukeln auf dem Meer der Gefühle.
Wolken aus verliebtem Lachen schweben durch die Lüfte.
Sorgt auch manches Mal die Eifersucht für Kühle,
treibt zwischen zwei Liebenden tiefe Klüfte.
Kraftvolle Liebe schlägt weite Brücken,
können verliebte Seelen mutig überschreiten,
um sich liebevoll aneinander zu drücken
und vereint durchs Leben gleiten.
© DarkMidhgard
††† Alp †††
Still ist die grüne Natur,
kein Vogel piept, kein Frosch mehr quakt.
Ich fühl mich allein auf Wald und Flur,
die Einsamkeit mir Angst einjagt.
Die Stille schluckt das Knacken der Zweige,
die unter meinen Schritten brechen.
Nun dunkelts noch, der Tag geht zur Neige,
aus Furcht beginne ich mit mir selbst zu sprechen.
Am Himmel sind keine Sterne zu sehn,
wo sind sie, nur tiefe Schwärz.
Ich versuche schnell nach Hause zu gehn
und lausche entsetzt dem Schlag meines Herz`
Mein Haus ist weg, niemand ist da,
ich irre umher,
bin nahe dem Wahn
und werd meiner Gefühle nicht Herr.
Vor mir tut die Erde sich auf,
ich schreie entsetzt,
stoppe meinen Lauf.
Ich erwache und keuche gehetzt.
Die Kissen sind weich, das Bett ist warm,
mein Liebster tröstet und nimmt mich in den Arm.
© DarkMidhgard
††† Sturmwind †††
Laue Sommernacht mit dunklem Wind in meinem Haar,
als ich meinen Liebsten das erste Mal sah,
dunkle Augen, in denen Flammen der Leidenschaft lodern,
sahen bis auf meinen tiefsten Grund.
Ich ließ mein Herz im Sturm erobern,
küßte seinen sinnlichen Mund.
Unwirklich wurde wirklich, leise wurde laut,
ich wirbelte im Sog der Gefühle dahin.
Seine Hände brannten auf meiner Haut,
mein Leben bekam endlich einen Sinn.
© DarkMidhgard
††† Sag mir doch †††
Sag mir wo der Abendwind wohnt,
wo sein Heim, in welchem Schloss er thront?
Sag mir wer die Liebe gebiert,
wenn man verliebt, an jemand sein Herz verliert?
Sag mir wo das Jenseits liegt,
wo muss man hin, wenn der Tod das Leben besiegt?
Sag mir wo die Zeit hingeht,
wenn Stunden vergangen, Sekunden verweht?
Sag mir warum Menschen weinen,
wenn doch zufrieden und glücklich sie scheinen?
Sag mir warum Menschen gehen,
sie wie Sand im Wind verwehen?
Sag mir warum ist Trauer ein Schmerz,
ist so vernichtend, zerschmettert das Herz?
Sag mir wer die Sterne entzündet,
bei dessen Anblick man so viel Glück empfindet?
Sag mir warum klammern wir am Leben,
wenn doch nach dem Tod das Paradies es soll geben?
Sag mir warum Menschen Menschen töten,
ob Erwachsene, Kinder oder Föten?
Sag mir warum Menschen Tiere quälen,
aus Spass sie machen zu gepeinigten Seelen?
Sag mir warum ich nicht akzeptieren kann,
dass mich meine Lieben verlassen irgendwann?
Sag mir warum lebe ich,
einen Sinn im Leben erkenne ich nicht!
© DarkMidhgard
